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Quotes [/] direct search Zitate Themen Top 20 Autoren Bilder DE Deutsche Deutsche English English Français Français Русский Русский Quotesbox.org | Zitate Zitate (Anzeige: 1 - 10 von 293943 Zitate ) Guten Abend, gut Nacht, Mit Rosen bedacht, Mit Näglein besteckt, Schlupf unter die Deck! Morgen früh wenn Gott will, Wirst du wieder geweckt. Guten Abend, gut Nacht, Von Englein bewacht, Die zeigen im Traum Dir Christkindleins Baum. Schlaf nur selig und süß Schau im Traum's Paradies. Des Knaben Wunderhorn Selbstgefühl Ich weiß nicht, wie mirs ist, Ich bin nicht krank und bin nicht gesund. Ich bin blessirt und hab keine Wund. Ich weiß nicht, wie mirs ist, Ich thät gern essen und geschmeckt mir nichts, Ich hab ein Geld und gilt mir nichts. Ich weiß nicht, wie mirs ist, Ich hab sogar kein Schnupftaback, Und hab kein Kreutzer Geld im Sack. Ich weiß nicht, wie mirs ist, Heirathen thät ich auch schon gern, Kann aber Kinderschrein nicht hörn. Ich weiß nicht, wie mir ist, Ich hab erst heut den Doktor gefragt, Der hat mirs unters Gesicht gesagt, Ich weiß wohl, was dir ist, Ein Narr bist du gewiß; Nun weiß ich, wie mir ist! Des Knaben Wunderhorn Lied des Verfolgten im Turm Der Gefangene: Die Gedanken sind frei, Wer kann sie erraten? Sie rauschen vorbei Wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, Kein Jäger sie schießen; Es bleibet dabei, Die Gedanken sind frei. Das Mädchen: Im Sommer ist gut lustig sein Auf hohen wilden Heiden, Dort findet man grün Plätzelein, Mein herzverliebtes Schätzelein, Von dir mag ich nit scheiden. Der Gefangene: Und sperrt man mich ein Im finstern Kerker, Dies alles sind nur Vergebliche Werke; Denn meine Gedanken Zerreißen die Schranken Und Mauern entzwei, Die Gedanken sind frei. Das Mädchen: Im Sommer ist gut lustig sein Auf hohen wilden Bergen; Man ist da ewig ganz allein, Man hört da gar kein Kindergeschrei, Die Luft mag einem da werden. Der Gefangene : So sei es, wie es will, Und wenn es sich schicket, Nur alles in der Still; Und was mich erquicket, Mein Wunsch und Begehren Niemand kann's mir wehren; Es bleibet dabei, Die Gedanken sind frei. Das Mädchen: Mein Schatz, du singst so fröhlich hier Wie's Vögelein in dem Grase; Ich steh so traurig bei der Kerkertür, Wär ich doch tot, wär ich bei dir, Ach, muß ich denn immer klagen? Der Gefangene : Und weil du so klagst, Der Lieb ich entsage, Und ist es gewagt, So kann mich nicht plagen! So kann ich im Herzen Stets lachen, bald scherzen; Es bleibet dabei, Die Gedanken sind frei. Des Knaben Wunderhorn Schwesterlein, Schwesterlein, Wann gehn wir nach Haus? Morgen, wenn die Hahnen krähn, Woll'n wir nach Hause gehn, Brüderlein, Brüderlein, Dann geh'n wir nach Haus. Schwesterlein, Schwesterlein, Wann geh'n wir nach Haus? Morgen, wenn der Tag anbricht, Eh' endet die Freude nicht, Brüderlein, Brüderlein, Der fröhliche Braus. Schwesterlein, Schwesterlein, Wohl ist es Zeit? Mein Liebster tanzt mit mir. Geh' ich, tanzt er mit ihr. Brüderlein, Brüderlein, Laß du mich heut. Schwesterlein, Schwesterlein, Was bist du blaß? Das macht der Morgenschein Auf meinen Wängelein, Brüderlein, Brüderlein, Die vom Thaue naß. Schwesterlein, Schwesterlein, Du wankest so matt? Suche die Kammerthür, Suche mein Bettlein mir, Brüderlein, es wird fein Unter'm Rasen seyn. Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß gehn, du vertrittst dir die zarten Füßlein schön. Wie sollte ich denn nicht barfuß gehn? Hab keine Schuhe ja anzuziehn, Feinsliebchen, willst du mein eigen sein, So kaufe ich dir ein Paar Schühlein fein. Wie könnte ich euer eigen sein, ich bin nur ein arm Dienstmägdelein. Und bist du auch arm, so nehm' ich dich doch, du hast ja die Ehr und die Treue noch, Die Ehre und die Treue mir keiner nahm, ich bin, wie ich von meiner Mutter kam. Was zog er aus seiner Taschen fein? Mein Schatz, von Gold ein Ringelein. Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio Wintergedichte und Neujahrswünsche Jeder wünscht sich langes Leben, seine Kisten voller Geld, Wiesen, Wälder, Äcker, Reben - Klugheit, Schönheit, Ruhm der Welt, doch wenn alles würde wahr was man wünscht zum neuen Jahr, dann erst wär es um die Welt, glaubt es, jämmerlich bestellt. Lebten alle tausend Jahre, was gewönnen wir dabei? Kahle Köpfe, graue Haare und das ew'ge Einerlei! Im erschrecklichen Gedränge ungeheurer Menschenmenge würden Stadt und Dorf zu enge, und die ganze Welt zu klein. Niemand könnte etwas erben, denn es würde keiner sterben; und wer möchte Doktor sein? Wäre jedermann so reich, als wohl jeder wünscht zu werden: Nun, dann würden wir auf Erden uns, in Sorgen, alle gleich. Da niemand des andern Bürde künftig auf sich laden würde, müßte jeglicher allein sein höchsteigner Diener sein; selber seine Strümpfe stricken, möcht' er nicht gern barfuß gehn; selber Rock und Hosen flicken möcht' er nicht wie Adam stehen; müßte kochen, braten, backen, liebte er gesunde Kost. Wäre er kein Freund vom Frost, müßt' er selber Holz sich hacken. Ständen alle ohne Mängel wir hienieden schon, als Engel, o wie wär' es böse Zeit für die liebe Geistlichkeit! Wer denn könnte Pfarrer werden in dem Himmel hier auf Erden, wenn der Laie besser wäre als die Predigt, die er hört? Nur wo nötig ist die Lehre -und sonst nirgends- hat sie Wert. Advokaten gingen müßig; Richter wären überflüßig; und Dragoner und Husaren wären überflüß'ge Waren. Ach, in diesem Weltgetümmel wüchse wieder neue Not, denn es brächte unser Himmel manchen braven Mann ums Brot. Wären alle Mädchen schön, und von außen und von innen und vom Wirbel bis zum Zehn zauberische Huldgöttinnen: zu alltäglich, zu gemein würden schöne Mädchen sein; niemand würde auf sie blicken. - Wäre alles Diamant, was jetzt Kiesel ist und Sand, niemand möchte sich drum bücken. Jeder wünscht zum neuen Jahr. Aber würde alles wahr, dann erst wär' es um die Welt, glaubt es, jämmerlich bestellt! Wollet Ihr die Welt verbessern, (bloße Wünsche tun es nie, Spiele sind's der Phantasie!) wollet ihr die Welt verbessern, fange jeder an bei sich, denn der Mittelpunkt der größern Welt ist jeglichem sein Ich. Dieses Ich wirft seine Strahlen, einer innern Sonne gleich, durch des Lebens weites Reich. Wie es selber ist, so malen sich die Dinge klein und groß, prächtig oder farbenlos! Heinrich Daniel Zschokke Auf Wunder warte nicht! Sieh, deine Zeit fließt hin Und läßt dir keine Spur Dahier von ihrem Gleis! Auf Wunder warte nicht! Du hast des nicht Gewinn, Die Götter helfen nur Durch Tugend und durch Fleiß. Heinrich Daniel Zschokke Neujahrswünsche Jeder wünscht sich langes Leben, seine Kisten voller Geld, Wiesen, Wälder, Äcker, Reben – Klugheit, Schönheit, Ruhm der Welt, doch wenn alles würde wahr was man wünscht zum neuen Jahr, dann erst wär es um die Welt, glaubt es, jämmerlich bestellt. Heinrich Daniel Zschokke Jeder wünscht zum neuen Jahr! Aber würde alles wahr, Dann wär' es um die Welt, Glaubt es, jämmerlich bestellt! Wolltet ihr die Welt verbessern, (Bloße Wünsche tun es nie, Spiele sind's der Phantasie!) Wolltet ihr die Welt verbessern, Fange jeder an bei sich, Denn der Mittelpunkt der größern Welt ist jeglichem sein Ich. Heinrich Daniel Zschokke Mir ist, als wäre jede Beere Ein Born der Lebensfreudigkeit, Als gäbe sie die große Lehre: Gedulde dich, es kommt die Zeit! Wie durch Millionen Sonnenstrahlen, Die uns nur tagelang gestreift, Mit Saft sich füllten unsere Schalen, Bis wir zur süßen Frucht gereift. So wird trotz allem welken Laube Durch freier Seelen Sonnenglut Der Menschheit volle Wundertraube Erst in Erkenntnis reif und gut. Richard Zoozmann vorherig 1 2 3 4 5 nächsten Wörter in den Zitaten roman , opa , bewunderer , babel , nullen , saepe , posten , ausdruck , korn , schreckliches , geleistet , reaktion , gemeinsames , agamemnon , neminem , anzeichen , gezeichnet , erheblich , anzupassen , cicero , emotionale , deswegen , angenommen , gebildete , missen , zierde , romantischen , nice , stall , karawane , Themen von Zitaten Mehr Autoren von Zitaten Georg Büchner 94 Peter Rosegger 332 DER STANDARD 273 Konfuzius 634 Lord Bertrand A. 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