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[index.htm] Transkarpatien Veranstaltungen Verein NeSTU Projekte Reisen Zahnprophylaxe in Rachiw Schulzahnklinik in Rachiw Seit dem Jahr 2000 werden in Rachiw etwa 3500 Schülerinnen und Schüler kostenlos zahnärztlich betreut. Von 2000 bis 2004 betreuten Drs.med.dent. Maria Hoshtshuk, Lyubov Petrik und Dr.Dr.med.dent. Mykola Rusnak die Kinder. Seit März 2005 läuft das Projekt in Alleinkompetenz von Dr.med.dent. Kiver. 2002 hat das ZZMK (Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde) der Universität Zürich Frau Hoshtshuk und Herrn Rusnak für zwei Wochen zur Weiterbildung in die Kinderabteilung eingeladen. 2004 hat das ZZMK Frau Petrik und Herrn Rusnak nochmals für 2 Wochen eingeladen. Die Zahnärztinnen haben sich besonders in der Behandlung von Kindern, Säuglingen, Kleinkindern und behinderten Kindern weitergebildet. Herr Rusnak hat sich vor allem in die technischen Bereiche von Prothetik und Spezialmaterialien eingearbeitet. Dies kommt nun in Rakhiv auch der allgemeinen Zahnklinik des Bezirksspitals Rachiw zugute. Zahnprophylaxe in Rachiw Um die weit verbreitete Karies und andere Zahnprobleme zu reduzieren, wurde 2004 ein Prophylaxe-Projekt begonnen, das in den 1970er Jahren in der Schweiz sehr erfolgreich war. Prof. Saxer, hatte damals im Spital den Wöchnerinnen einen 20minütigen Vortrag über Zahnschäden, Ernährung und richtige Zahnpflege bei Säuglingen, Kleinkinder und Kindern gehalten. Nach 5 Jahren hatten die Kinder dieser Frauen 80 Prozent weniger Karies als die anderen Kinder. Das Prophylaxe-Projekt in Rachiw wurde den örtlichen Gegebenheiten angepasst. Jede Woche wird im Bezirksspital Rachiw den Wöchnerinnen von den Zahnärztinnen ein Vortrag gehalten und anschliessend den Müttern freigestellt sich am Prophylaxe-Projekt zu beteiligen oder nicht. Wenn sie sich beteiligen, erhalten alle Familienmitglieder Zahnbürsten. Die Mütter müssen die Kinder in mehrmonatigen Abständen zur Kontrolle bringen und/oder die drei Zahnärztinnen gehen bei ihnen zuhause vorbei. Nach fünf Jahren werden wir eine Vergleichsstudie machen. Wie ist Rachiw zu diesen Projekten gekommen? 1995 wurde ich Patin eines ukrainischen Kindes. Beim Spazieren trafen wir eine andere Mutter, die gleichzeitig mit der Mutter meines Patenkindes im Spital war. Später erfuhr ich, dass diese Frau ihr Kind mit Kaiserschnitt und ohne Narkose zur Welt gebracht hat, weil damals, nach der Unabhängigkeit der Ukraine, alles fehlte. 1997 löste ein befreundeter Zahnarzt altershalber seine Praxis auf und wollte alles wegwerfen. Ich fragte, ob er mir die Sachen für Frau Dr. Hoshtshuk in Rachiw schenken würde, weil es dort an allem fehle. Das hat dann doch nicht geklappt, dafür hat das ZZMK fünf ausrangierte Einheiten (Zahnarzteinrichtungen) geschenkt. Nach intensiver Arbeit von vielen Personen gingen vierzehn Paletten mit den fünf Einheiten, fünf dazugehörenden Stühlen, viel Material und ein bisschen Mobiliar ans Bezirksspital Rachiw und an Frau Hoshtshuk. Als Dank für dieses grosse Geschenk, das einwandfrei funktionierte, versprach Dr. Matitshin, der damalige Direktor des Bezirkspitals Rachiw, dass die Kinder kostenlos behandelt würden. Das ZZMK erhielt Fotos und einen Bericht. 1999 rief das ZZMK mich an und fragte ob das Spital Rakhiv weitere drei Einheiten brauchen könne, da nochmals einige durch modernere Apparate ersetzt würden und ich das Ganze damals so erfolgreich organisiert habe. So wurde mit einer Unit eine Schulzahnklinik gegründet und die andern zwei in Aussenstationen des Bezirkspitals gebracht. Weil an den ersten Weiterbildungswochen am ZZMK über die Wichtigkeit von Prophylaxe gesprochen wurde, kam das Prophylaxe-Projekt ins Rollen. Und heute, im November 2005, funktionieren immer noch alle Einheiten bestens. Christiane Rapin, Zürich E-Mail Transkarpatien Verein NeSTU ● Geschichte, Geographie und Soziales (pdf 40kb) ● Literatur ● Landkarten ● Glossar ● Leitbild ● Statuten (pdf 16kb) ● Mitgliedschaft ● Rundbrief Novyny vid NeSTU - Archiv ● Jahresbericht 2005 ● Tätigkeitsprogramm 2006 ● Links ● Kontakt ● Unterstützung Copyright © NeSTU 2005. All rights reserved .